Warum hast du dich für ein mittelständisches Unternehmen entschieden?
Kurze Wege, schnelle Entscheidungsfindung, positiver Teamgeist waren die überzeugenden Kriterien.
Was war dein größter bisheriger Erfolg im Projekt?
Die Fertigstellung und Übergabe der Wohnungen im Quartier am Papierbach in Landsberg am Lech und damit verbunden auch die glücklichen Gesichter der neuen Eigentümer und Bewohner. Bei mir entsteht dadurch das Gefühl, einen bleibenden Mehrwert zu schaffen.
Welche Herausforderungen stehen noch bevor?
Die Entwicklung des Gesamtquartiers im aktuellen Marktumfeld umzusetzen und die Vision des Quartiers mit den Stakeholdern umzusetzen.
Kannst du dir vorstellen dort zu leben?
Wenn architektonische Qualität und Vision stimmen, auf jeden Fall. Wichtig sind für mich ein familiäres Umfeld, nachhaltige Immobilien, kulturelle und soziale Vielfalt und ein architektonisch anspruchsvolles, hohes Niveau. In meinen Augen bietet das Quartier in Landsberg genau das.
Du kommst eigentlich aus dem Immobilienvertrieb – was hat dich dazu bewegt, Projektleiter zu werden?
Mir hat schon damals das aktive Mitgestalten der Neubauvorhaben aus Vertriebssichtsehr viel Spaß gemacht und ich fand es faszinierend zu sehen, wie eine grüne Wiese am Ende zu einem realen Lebensraum wird. Ein Projekt wachsen zu sehen und noch dazu von Beginn an mitzugestalten – das hat mich an der Projektentwicklung gecatched und letztlich auch dazu bewegt, in die Projektentwicklung zu wechseln.
Profitierst du von deinen Erfahrungen aus deiner Zeit als Vertriebler?
Definitiv! Durch den Umgang mit den Kunden habe ich ein gutes Gefühl dafür entwickelt, worauf es bereits bei der Konzeption von Immobilien ankommt. Zudem konnte ich bei der Ausstattungsplanung bereits in die baulichen und technischen Anforderungen vieles mitnehmen, was mir beim Einstieg in die Projektentwicklung sehr geholfen hat.
Du kommst ursprünglich aus Stuttgart. Wie hat es dich nach München und letztlich zu ehret+klein verschlagen?
Ich hatte durch Freunde und Familie bereits früh einen Bezug zu München und dem Umland. Vor allem die Nähe zu den Bergen und Seen macht die Region für mich besonders lebenswert, da ich meine Freizeit gerne draußen verbringe. Auf ehret+klein bin ich über einen meiner Professoren aus dem Studium gekommen, der im Bereich der Projektentwicklung unterrichtet hat. Daraufhin habe ich beschlossen mich initiativ zu bewerben -und wie man sieht, war dies erfolgreich.
Unsere Gesellschaft befindet sich in einer multidimensionalen Transformation, die zu massiven Veränderungen in unseren sozioökonomischen Strukturen führt. In dieser Lage bedarf es gerade in der Immobilienbranche neue Denk- und Lösungsansätze. Wie können wir unsere bebaute und unbebaute Umwelt im Sinne einer ökologischen und sozialen Raumentwicklung verbessern? Die nötige Trendwende kann nur durch eine branchenübergreifende Kooperation, schöpferischen Pioniergeist und kluge Wertschöpfungsstrategien gelingen. Bei Ehret+Klein finden sich diese Attribute sowohl in den Projekten als auch bei der Personalentwicklung wieder. Man kann an einer humanzentrierten Stadtentwicklung mitwirken – nicht nur als Mitarbeiter, sondern als Mitgestalter. Gerade diese Möglichkeit der unternehmerischen Eigeninitiative und Offenheit für neue, innovative Ideen machen das Arbeitsumfeld hier für mich besonders attraktiv.