News 11/2025
Weitere Gewerbeflächen bezogen - Erdgeschosse im Quartier Am Papierbach füllen sich mit Leben
Weitere Gewerbeflächen bezogen - Erdgeschosse im Quartier Am Papierbach füllen sich mit Leben

Im Quartier Am Papierbach hat sich in den vergangenen Monaten viel getan: Die Lechlöwen, das LechLoft und der IT-Verbund Landsberg sind in neue Gewerbeflächen in den Erdgeschossen eingezogen. Gerade die Erdgeschosse erfüllen eine wichtige Rolle für ein lebendiges Quartier, denn hier findet öffentliches Leben statt und hier begegnen sich Menschen.

Seit Anfang September ergänzt die Großtagespflege „Lechlöwen“ das Angebot im Quartier und erleichtert Familien durch ein wohnortnahes frühkindliches Bildungs- und Betreuungsangebot den Alltag und verbessert damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Mit dem LechLoft kommt ein Anbieter für Meeting-, Event- und Workshop-Flächen hinzu. Von diesem Angebot profitieren vor allem Unternehmen aus der gesamten Region. Es ist eine Antwort auf verschiedenste Raum- und Nutzungsbedarfe der Wirtschaft. Zur Ausstattung gehört unter anderem auch ein voll eingerichtetes Podcast- und Videostudio. Das LechLoft wird viele Gäste von außerhalb ins Quartier ziehen und öffnet das Viertel stärker der Öffentlichkeit.

In der Alten Schmiede wurde der Ausbau der Flächen für den IT-Verbund Landsberg abgeschlossen. Dort wird künftig intensiv an der Digitalisierung der kommunalen Verwaltung gearbeitet. Die neue KI-Werkstatt bietet zudem ein offenes Lern- und Informationsangebot, in dem Bürgerinnen und Bürger sowie Verantwortliche aus Politik und Verwaltung verständlich an digitale Zukunftsthemen und den praktischen Einsatz von Künstlicher Intelligenz herangeführt werden.   

Demnächst wird das Landratsamt Landsberg am Lech als weiterer Nutzer im Quartier eine Gewerbefläche beziehen. In unmittelbarer Nähe zum Hauptstandort entstehen rund 15 Arbeitsplätze im Sternrad Haus, das damit Teil der dezentralen Standortstrategie des Landratsamtes wird.

„Wir freuen uns über den Einzug vieler neuer Gewerbetreibender, denn das belebt das Quartier nachhaltig. Durch die neuen Nutzer ist ein vielfältiger und innovativer urbaner Nutzungsmix mit großer Strahlkraft entstanden, von dem nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner profitieren, sondern alle Landsbergerinnen und Landsberger“, sagt Marius Jung, Head of Project Development bei e+k Development GmbH.   

Weiterhin stehen Gewerbeflächen im Quartier zum Mieten oder Kaufen zur Verfügung. In den „Spöttinger Höfen“ am westlichen Rand gibt es teilbare Gewerbeflächen ab 115 m² auf insgesamt 2.500 m². Auch im Sternrad Haus und in der Alten Schmiede sind flexible Einheiten verfügbar, die individuell nach Mieter- oder Käuferwunsch ausgebaut werden können.

Die bisher nicht vermieteten oder verkauften Einheiten werden vom Quartiersmanagement in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren für Zwischennutzungen genutzt. In der „Pop-Up Galerie“ im Sternrad Haus finden beispielsweise Ausstellungen, Theaterproben oder Yoga statt und aktivieren die bisher leerstehenden Flächen. Vom 27. – 30.11.2025 findet in der Pop-Up Galerie die Adventsausstellung „Vielfalt des Kunstvereins Haus24.

„Das Quartier Am Papierbach zeigt beispielhaft, wie aus einer ehemaligen Industriebrache ein lebendiges und zukunftsfähiges Stadtviertel entstehen kann. Wo früher eine Pflugfabrik auf kontaminiertem Boden stand, entwickelt sich heute – dank der sozialen Durchmischung, der engagierten Gewerbetreibenden und nicht zuletzt durch die Arbeit unserer Quartiersmanagerin – ein vielfältiges und lebenswertes Viertel“, so Samira Pichler, Chief Development Officer bei Ehret+Klein AG. 

Unterdessen schreitet der Bau des Lechwinkels und des Baufelds C voran. Nach dem Richtfest im September wurden die Rohbauarbeiten abgeschlossen, Innenausbau und Fassadearbeiten laufen. Bis Sommer 2026 entstehen 167 neue Wohnungen, davon 103 geförderte Mietwohnungen. Im Lechwinkel ist eine Gastronomiefläche geplant, die sich dank ihrer zentralen Lage am künftigen Europaplatz direkt gegenüber dem Lady-Herkomer-Steg zu einem neuen Treffpunkt für die gesamte Stadt entwickeln soll.

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Ehret+Klein AG
Senior Communication Manager
Petr Lehr